Band 
Zweyter Theil.
Seite
251
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Hoangti — Höhlen. LFi

' Hoangti s. Kalender, Kompaß, Kräutcrkunde,Münze, Musik, Seidenbau.

Hobel ist ein bekanntes Instrument der Tischlerwomit sie den Brettern eine glatte Oberfläche geben.Man schreibt die Erfindung desselben gemeiniglich demDädalus, einem athcniensischen Künstler, zu, der um2 /Fo berühmt war a); Goguet aber setzt die Erfindungdesselben in spatere Zeiten b). Herr Zestermann hateinen Hobel erfunden, womit man beym Ausziehn derBalken, in einem Tage, durch einen Mann, so vieleArbeit verrichten kann, als sonst nur in 8 Tagen ge-schehen kann c).

») Oiostnr. IV. csp. 76. 77. p. ZIY. Zrc>. kliniusPst. Hili. I.ib. VII, ;6. I. A. Fabricii allgcm-Hlst.der Gelehrtamk. 17^2. 1. B. S-220. h) Goguet voinUrsp. der Gesetze, Künste und Wisse,isch. Tb- U- S, > 84 -c) Lauenb. geneal- Kal. 1776. S. 126.

Hochzeitverordnung; die erste gedruckteHochzeitvcrordnung zu Nürnberg wurde i§4Z publi-cirt.

Kleine Chronik Nürnbergs, Alters ,790. S. 64.

Höhlen find als die ersten Wohnungen der Men-schen merkwürdig. Vielleicht suchten sie anfänglich inhohlen Bäumen sich wider das Ungemach der Witte-rung zu schützen, wie denn hohle Baume von mehrerenSchriftstellern mit für die ersten Wohnungen gehaltenWerdens); Muhamcd las noch in einem hohlen Palm-Laume den Teufeln den Koran vorli) und in neuernZeiten dienten hohle Bäume noch immer den Mildenzur Wohnung c); was hindert unS also, dieses auchvon den ersten Menschen anzunehmen? Sie mußtenaber bald finden, daß diese Wohnungen nicht geräumiggenug waren und daß ihnen die Risse und Oeffnungen