z-4 Famben.
Datiern) behauptet indessen, daß es schon langevor dem ArchilochuS Jambische Verse gegeben habe;CasaubonuSo) setzt sie mit den Lob-und Heldengedichtten in gleiches Aller und aus dem Aristoteles p) erhel-let, daß es schon vor dem Homer Jambische Versegab, wie denn auch Homer selbst, der um Zvoo n. E.d.W.lebte, ein Gedicht, Margitesgenannt, inJam-bischcn Versen machte, welches wenigsten- so viel be-weiset, daß ArchilochuS nicht der erste Erfinder derIamben war.
Andere halten es daher für wahrscheinlicher, daßJambe, eine Tochter des Pan und der Echo, da sieschon, als ein altes Mütterchen, in Diensten bey derMetaneira, des Celeus Gemahlin, war, die Erfinde-rin der Jambischen Versart sey, welche auch von ihrden Namen erhielte;). Die Fabel davon ist kürzlichfolgende: als Ceres ihre vom Pluto entführte Tochter,Proscrpina, auf Erden suchte und nach EleusiS kam,wurde sie daselbst vom Celeus und der Metaneira sehrgastsrey ausgenommen r) ; dieser höflichen Behand-lung ohngeachtet blieb die Ceres doch sehr niederge-schlagen, Jambe bemerkte ihren Schmerz, um ihr nundenselben vergessen zu machen und sie zum Lachen zubewegen, trug sie allerley scherzhafte Einfalle und lu-stige Erzählungen in einem eigenen Sylbcnmaasse vor,welches nach ihrem Namen das Jambische genanntwurde r).
Daß Simonides Amorginus, der ein Sohn desCrinevs vod au- der Cycladischen Insel Amorgo ge-