Band 
Dritter Theil.
Seite
206
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206 Kriegskunst.

in der Mille desselben stand die Stiftshülle, um die»se schlössen die Leviten ein kleines quarre, welcheswieder von dem grossem quarre der 12 Stämme ein-geschlossen wurde ^). Auch scheint es, daß er dieKunst verstand , ein Lager zu befestigen, denn wirlesen r), daß das Lager der Jsraelilen Thore halle.

Gideon war der erste bekannte Feldherr, derden Feind, ohne Schwerdtstrcich, bloß durch eineKriegslist, in die Flucht schlug uu).

In der Folge wählte man Anhöhen zum Lager-ort; Sau! lagerte sich (um 2916 n. E. d. W.) aufdem Hügel Hachila und umschloß sich mit einerWagenburg bk) ; doch wollen einige das Wort, wcl.ches man durch Wagenburg übersetzt, lieber von ei»nein kreisförmigen Lager der Soldaten verstehen, indessen Mitte sich Saul befand.

Davids Armee bestand aus drey CvrpS, derenjedes einen besondern Befehlshaber hatte cc); jedesCorps war in Tausende, die ein Obrist oder Chili-arch commandirte, und die Tausende wieder in Hun»derte abgetheilt, über welche Hauptleute oder Heca-tontarchen gesetzt waren 66). Zu seiner Zeit wardas Mustern und Defiliren ee), wie auch das Bla-sen mit der Trompete zum Rückzug bekannt lk).

Bis um ZZzo n. E. d. W. zogen Soldatenaller Art und von allerley Massen unter einander ge-mischt in den Krieg, und der Medische König Cya-pares, der 6zo Jahre v. C. G. regierte, wird fürden ersten gehalten, der bey den Asiakcrn die Pike-«irer, Reuter und Bogenschützen von einander ab-