Band 
Dritter Theil.
Seite
207
JPEG-Download
 

Kriegskunst. so?

Absonderte und in verschiedne Haufen theilte ßg). —Aus dieser Ursache schreibt man ihm die Einführungder Kriegszuchk in Asien zu, um die sich auch diePhönizier verdient gemacht haben sollen KK).

In diesen Zeiten fing man noch oft ohne alleUrsache einen Krieg an. Nebucadnezar, de/umz 444lebte, marschirte mit seinem Heer aus und wußtenoch nicht wider wen; er blieb daher an einemScheidewege stehen, und entschied es daselbst durchsLoos, wohin er seine Waffen kehren sollte, welchesJerusalem ü) traf.

Die Griechen und Römer schreiben die Erfin-dung der Kriegskunst dem MarS Klc), der PallasII), oder Minerven mm), und der Bellona, aber dieErfindung der nöthigsten und gebräuchlichsten KriegS-waffen den Lemniern zu nn).

Minos l., der um 2L80, oder 264z in Cretaherrschte, legte daselbst die erste Kriegsschule an; dieLehrlinge mußten Hitze und Kälte ertragen lernen,auf rauhen und steilen Wegen klettern, wurden zu-weilen gegeiffelt, auch im Waffentanz und in kleinenSchlachte» geübt oe>). Man schreibt denen zu Ereta auch die erste Errichtung der Cavallerie in dasi-gen Gegenden zu x>p), welche sie schon in Eskadro-nen zu stellen und die Pferde gehörig abzurichtenwußten gy).

Der erste berühmte Krieg in Griechenland warder erste thebanische, den die Söhne des Oedipus,nähmlich Etokles und Pvlpnikes, mit einander führ»ten; er nahm seinen Anfang im Jahre 276Z, wo