Band 
Dritter Theil.
Seite
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Z2o Lehn.

nebst der Verbindlichkeit zur Treue vorkommt; sykann man sie Lehen im allgemeinen Sinne nennen,aber für eigentliche Lehne ließ sie schon Muratorrnicht gelten u), weil sie sich noch merklich von ihnenunterscheiden ; denn r) das. öeneücium wurde fürein Amt, statt der Besoldung, gegeben, welches beymjetzigen Lehn nicht mehr der Fall ist, 2) nicht dasLeneücium verpflichtete zur Dienstleistung und Treue,sondern das übernommene Amt, jetzt hingegen ver-pflichtet das Lehn ohne übertragenes Amt zur Dienst-leistung und Treue, Z) bey den Lsaericüs haftete dieTreue auf der Person, die das Amt übernahm, jetztaber haftet sie aufder Sache, nähmlich aufdem Lehenselbst, 4) bey den Lsrieücüs war der Eid der Treuenur cin Amtseid, jetzt aber wird er in Beziehung aufdas Lehen geleistet. Die heutigen Lehne entstanden erstdurch die in den ksnekcüs der KriegSvasallen einge-führte Erblichkeit, wovon unter dem Wort Lehnsolgeeinige der ältesten Spuren angezeigt sind. Seit die-ser Erblichkeit der Lehne haftete die Treue die zu lei-stende Kriegsdienste nicht mehr auf dem Amt oderauf der Person, sondern auf dem ösnekcio selbstund das sind die heutigen Lehne v).

s) I. A- Fabrlcli allg. Htst. der Gelehrt- >?Zr. 2.D»

S. 6 z 4 . s>) ln Disput. I^euäsl. Disput. I. §. >. c) In

lsxsm. lur. k'euä. i. c. i. cp z. ä) i Mole >4, >. 4- e)2 Chr. z6, ,z. s) I. A. Fabricli allg. Hllror der Ge-lehrs. 1752. 2.B- S. 78. g) JablonSkir I. p. 77Y- b)

Lc.äinus äs republics l. I. e.y. i) IVIolins äs jultiti-iei jure tretet. 2. Disp. 485. Ie) es-tüu» in Lpilome ire,,,änr. ksrt. 1. n. 1. I) IVtsseov. äs jure k'euäor. e. 1, §.2. in) Dsmpriäius in vite» 4 Isx»näri Leveii. enp. L8.n) LoeNmer in jurs scciss. prot. I. z. tit. 20. c>1 Iu>.Ls-sar. äs bello 6sII. I. III, e. 22. p) I'üttmsnn elqin.