Lchnbriefe — Lehnfolge. Zss
jur. keuä. §. 4. g) Iseitur moril»u 5 6erm. cnp.
IZ, 14. r) ssloiu-I.ib.HI. c. Z. -) 11 . K. F. Hom-mcli Obleclamenla 1 ur.ie.ob 5 . 4. t) T^iwoin I.ib. I.csp. 14. u) Muratori elntiguit. Ital. inoctii ssvi, 1'. I..viss. XI. v) Erläuterung des in Deutschland üblichenLebnrechks, In elnem Kommentar über dir Böhmerschenkrincigi» juri- leuli-tlis, vom Herrn Hofr. und Pros.Schnaube«, Braunschweig 1/91. 2te Auflage. Kap. r.S. zo, ZI.
Lchnbriefe sind öffentliche Instrumente, wel-che beweisen, daß jemanden ein Gut geliehen wordensey. Für den ältesten Lehnbrief will man die bey Mon-ghecs in Bengalen auSgegrabene Kupferplatte halten,auf welcher sich eine Aufschrift in der ältesten Spra-che Hindostans befindet, die die Bclehnung (oderSchenkung ?) gewisser Ländereyen von Bideram Gunt,dem Raja von Bengalen, an einen seiner Unterthanenenthalt. Dieser kupferne Lehnbrief ist beynahe 100Jahr vor der christlichen Zeitrechnung dakirts). Daßunter Carl dem Grossen Lchnbriefe ertheilt wurden,ist nur Vermuthung, aber unter Heinrich IV., derseit 10L6 regierte, waren sie hinlänglich bekannt b).Der Annalist Saxo giebt beym Jahr 1 ioi von einemLchnbriefe Nachricht und in Italien ist der älteste vomJahr ? iZF c).
s) M- C Sprengels Beptr. zur Völker- und Län-derkunde. Leipzig >784- 8-Tb-4. S- 2z,. b)v. K. F.Hommcls akadem. Reden über Mascovs Buch <!e lursleeuä. in img. rom. gern,. Franks. >7z8- S. 219. e)Okritlisa Hau krogr. 8e liturarum invsliilur-te csn-ll- et griiua origine, 1.eiz»rig 1786.
Lehnfolge, oder Erblichkeit der Lehne. Die al-len öeneücin, aus denen dieLchnen entsprangen, haf-Bufch Handb. der. Erf. Z. Tht.