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machte; doch hat Descartes dieses Verdienst umSnells Entdeckung daß er das Fehlende ergänzte undden Vortrag bequemer machte i).
Die verschiedene Brechbarkeit der Lichtstrahlenvon verschiedenen Farben, nach welcher der eineStrahl beym Uebergange in ein dichteres Mittel,unter sonst gleichen Umständen, von seiner Richtungmehr abweicht, als ein andrer, entdeckte Jsaac New-ton 1666 und bauele einen Theil seiner Theorie desLichts und der Farben darauf. Bayle meyntk),daß Johann Kcpler durch sein Experiment mit einerGlaskugel voll Wasser, auf die er einen Sonnen-strahl fallen ließ, den Grund zur Newtonischen Far-bentheorie gelegt habe; allein die Entdeckung, daßalle eckigte Glasstücken das durchgehende Licht fär-ben, ist viel älter; denn Seneca l) kannte ste schonund brauchte ste zur Erklärung der Farben des Re-genbogens. Das Farbenbild war also lange be-kannt und Grimaldi (ch i66z) war der erste, demdie längliche Gestalt desselben auffiel, und darausschloß, daß bey der Brechung die beyden Seiten desLichtstrahls auseinander gezogen würden. Eben die-se längiichte Gestalt deS Farbenbilves bemerkie New-ton, als er 1666 in einem finsteren Zimmer dasdurch eine enge Oeffnung einfallende Sonnenlichtmit einem gläsernen Prisma auffing, worin sich dasLicht so brach, daß das Farbenbild fünfmahl länger,als es breit war, an der Wand erschien , da esdoch kreisrund hätte seyn sollen. Er schloß hieraus,daß jeder Sonnenstrahl aus ungleichartigen Theilen,von verschiedener Brechbarkeit, bestehe, daß diese