Band 
Dritter Theil.
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Z 44 Licht,

verschiedene Brechbarkeit die mancherley Regenbogen-farben hervorbringe, unter denen die rothe an, we-nigsten, die violette Farbe aber am meisten gebrochenwerde, daß jede einzelne Farbe für sich durch einzweptcs Prisma weiter keiner Veränderung fähigsey, daß ferner der in mehrere Farben getheilte Licht-strahl sich durch ein Brennglas wieder sammeln undin seine vorige meiste Farbe verwandeln lasse. Crbewies, daß das Sonnenlicht und das von den Kör-pern zurückgeworfene Licht eine verschobene Brech-barkeit besitze, von der die Verschiedenheit der Far-be abhänge; daß das Licht bey der Brechung in ei-ne unzählbare Menge Strahlen zerspalten werde, de-ren jeder ein anderes Vrcchuiigsverhaltiiiß habe, unterdenen aber die sieben Hauplfarben des Regenbogenssich am deutlichsten zeigten, er lehrte daß mit demsel-ben Grade der Brechbarkeit auch immer dieselbe Far-be verbunden sey, daß die Farben eigenthümliche EUgenschaftcn des Lichtes wären und daß die von denKörpern abhängende Farben von der Dicke der un-empfindlichen Theile herrühren, woraus sie bestehenoder von der Lage der Theile, vermöge welcher einKörper diese oder jene Gattung von Strahlen häufi-ger zurückwerfe, als die übrigen m). Den Unter-schied der Farben in natürliche, die dem Licht eigenfind, und in zufällige, die von einer besondern Be-schaffenheit des Auges herrühren, führte von Büffon174z ein, nachdem I). surin die hiezu nöthigen Be-obachtungen gemacht und de la Hire 1694 schon er-klärt hatte, daß der lebhafte Eindruck, den das Au-ge durch das Anschaue« eines leuchtenden Körpers er-