Band 
Dritter Theil.
Seite
350
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Linie.

zu einer gcradlinigten Figur, erfand Archimedes,der also der erste war, der eine krumme Linie qua-drirle. Johann Regiomontanus lehrte, daß diese Li-nie die beste Figur zu den Brennspiegeln sey und Ga-Maus zeigte zuerst, daß die mit dem Horizont pa-rallel oder auch schief gegen denselben geworfne Kör-per eine Parabel beschreiben g).

Dinostratus, der mit Plato lebte und ein Bru-der des Menächmus war, erfand die krumme Linie,die czuaärakrix, quacirnmaria , oder volura öelumbataheißt K), worauf,hn die Quadratur des Zirkels lei.lcte, die auch den Archimedes auf die Erfindurg derSpirallinie führte. Archimedes kam ferner zuerstdarauf, daß eine krumme Linie ein Vieleck von un-endlich vielen und unendlich kleinen Seiten sey; Kep-ler i), erklärte diesen Satz zuerst deutlich und Ca-vallerius bediente stch desselben zuerst richtig in seinerGeometrie. Leibnitz fand auch durch die Differen-tialrechnung die Kunst, krumme Linien in unendlichkleine gerade Linien zu zergliedern.

De Baune, geb. zu Blois in Frankreich i6orff 16Z1. untersuchte die Aufgabe zuerst, wie die Na-tur einer krummen Linie aus den bekannten Eigen-schaften ihrer Tangenten herzuleiten sey k).

Daß die Epicycloide die schicklichste Figur sey,welche die Kämmen in den Rädern haben können,damit man den geringsten Widerstand in der Bewe-gung spüre, hat Olaus oder Qlos Roemer (geb. zuAarhuus 1644) zuerst gezeigt 1 ).

Eine krumme Linie in eine gerade zu verwan-oder die Reckification einer krummen Linie durch die