Z/6 Luftpumpe.
des Kolbens alle vorige übertrifft und wegen des be-quemen Gebrauchs der verbesserten Ventile sowohlals auch wegen der sinnreichen Einrichtung des Hah-nes zugleich als Compressionsniaschine zu brauchenist. Er läßt die Blasen der Ventile, damit sie nichtzersprengt werden , auf zarten Netzen von 7 Sechs-ecken ruhen. H. C. Leiste zu Wolfenbültel, Nairneund Blund haben diese Maschiene ocrbesserl. Nairnebedient sich statt der Blasen bey den Ventilen einesangeschraubten Stücks Wachsluffct mit vier Zipfelnund der Sinealonische unterliegende Hahn ist in 2gewöhnliche Senguerdische Hahne venvandelt, diezu mehrerer Bequemlichkeit oben angebracht sind.
Bey dieser Luftpumpe zeigte sich bald ein neu-er Fehler, indem die Lust, wenn sie schon sehr ver-dünnet war, nicht mehr die Kraft hatte, das Bo-den-Ventil zu öffnen. Um diesen Fehler zu heben,brachten Haas, ein gcborncr Deutscher, und Hur-tcr, ein Engländer, ein Pedal am Boden des Stie-fels an, mittelst dessen das Boden - Ventil durchTrelen geöffnet und d^r verhärmtesten Luft ein freyerDurchgang verschafft werden kann. Beyde Einrich-tungen, welche 178Z bekannt wurden, unterscheidensich dadurch, daß Hurkcr den gcöhlten Lasset desVentils an einem Nahmeu befestiget, den man durchden Tritt in die Höhe hebt; Haas hingegen machtden Boden des Stiefels gleichsam zum Embvlus ei-ner zweyten kleinen Luftpumpe, indem er ihn durchdas Pedal herabtrelen läßt. Ncret, der jüngere, such-te die Ocffnung des Boden-Ventils durch einen durchdie Stange des Kolben gehenden Drat zu bewerkstel-liget» m). Hierbry verdient noch gemerkt zu werden.