Band 
Dritter Theil.
Seite
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578 Luftpumpe,

oder Ventils eine Rohrwalze, d. i. eine metalleneScheibe, angebracht hat, welche in ihrem Innernzwey ovale Gruben hat, die durch einen halbzirkcl-förmigen Kanal mit einander verbunden sind. Jenachdem dieser krumme Kanal gelegt wird, gibt erbald die Gemeinschaft, bald die Hemmung zwischenGlocke und Stiefel. In der Rohrwalze ist auch nochein ganz hindurch gehendes Loch, welches dazu die»net, daß der inwendige Raum des Stiefels mit derfreyen Luft, wenn man will, Gemeinschaft habenkann p).

Uebrigens haben Hertel in Leipzig an der Luft-pumpe mit dem stehenden Cylinder um ,7,9 cH,und auch der Hofrath Licberknbn an der Gnericki-schcn Luftpumpe vcrschiedne Verbesserungen angebrachtr). Herr Hofrath Lichtenberg in Gökkingen hat dieLuftpumpe so eingerichtet, daß er, ausser der atmo-sphärischen Lust, auch andere Luftarken darin ver-dichten kann, welches Verfahren 1787 bekannt wur-de s). Desaguliers erfand eine Luftpumpe, die auchals Compressionsmaschine gebraucht werden kann r).Herr Professor Stegmann in Casscl erfand eine Luft-pumpe , womit nicht nur alle bisher bekannte Ver-suche gemacht werden können, sondern die auch soeingerichtet ist, daß sie, ohne Unbequemlichkeit, zuAusleerung der Brüste und zu anderm medicinischenGebrauch angewendet werden kann; sie kostet mitallem Zubehör Z,y Thaler 8 Groschen.

Handluftpumpen beschrieben Wolf u), Steg-mann in Casscl 177z und Brander 1774.

Soviel von den Luftpumpen mit Kolben, dieman wieder in Luftpumpen mit Hähnen, mit Ven-