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und Weiße formte, woraus die verschiedene Güteund der verschiedene Preis des egyptjschen Papiersentsprang. Diese Lagen wurden erst aus einer Ta-fel der Länge nach an einander gefügt, und dannmit andern Querlagen überkreuzt, welche man ver-mittelst deS Leims und der Presse vereinigte. Ei-nige bedienten sich bloß des Nilwassers zum Leimen,andere bereiteten den Leimen aus dem feinsten Mehle,das man in siedend Wasser einrührte, in welchesman einige Tropfen Weinessig that; noch anderemachten den Leim aus der Krume von gegvhrncmBrote, die man in siedend Wasser rührte, und durchein Beuteltuch seigere. Wenn das Papier zum er-sten Mahl geleimt war, schlug man eS mit einemHammer, dann gab man ihm eine zweyte Lcimung,brachte es unter die Presse und dehnte es mit Ham-merschlägen aus. Diese Erzählung des Pliniuswird vom Cassiodorus bestätigt, welcher sagt, daßdie Blätter der Papicrpflanze, wie sie zu seinerZeit gebraucht wurden, weiß, wie der Schnee,und aus einer großen Anzahl kleiner Stücke zusam-men gesetzt gewesen wären, ohne daß man eine Zu-sammenfügung daran habe sehen können, welchesalso den Gebrauch des Leims voraussetzt. Dannglättete man das Papier mit einem Zahn oder miteiner Muschel, welches das Einziehen der Tinteverhinderte und dem Papier einen Glanz gab. Soll-te das Papier ganz vollkommen seyn: so mußte eszart, fest, weiß und einförmig seyn. Ulbrigcnsbrachten sie es in beliebige Formen, und heftetenes auch bogenweise zusammen k).