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Pfeffer — Pfeife.
ivenn er getrocknet worden ist, aus dichten zartenStrahlen besteht, die abwechselnd blau und grünsind und knochenhart werden. Schleift man ihn nunquer über die Fasern, so bekömmt er einen schönenGlanz a). Jacobson schreibt diese Entdeckung nichtdem Linnaus, sondern dem schwedischen Hofapothe-kcr in Stockholm, Friedrich Zicrvogcl zu b).
») Inblonskie allgemeine- Lee- alter Künste unk
WiffenlA. Leidig >767. II. S. iv4L- b) Jacobsou
Teckinol. Wörterbuch HI. S. rz 8 .
Pfeffer. Den ersten Guineischen Pfefferbrachte Ivan Alfonso Daveiro, als er Benin ent-deckte, nach Portugal. Der spanische Pfeffer wur-de zuerst aus Goa und Calicut gebracht.
Hübncr« Natur - und Kunst - Lex. 1746. S. 418.
Pfeife, ein Blasinstrument, welches vonsehr hohem Alter ist. Schon Jubal, der Loc» Jahrn. E. d. Welk lebte und ein Sohn Lamcchs war,erfand lange vor der Sündfluth eine Art von Pfei-fen oder Schalmeyen, wodurch das 'Alter derselbensattsam außer Zweifel gesetzt wird 3). Auch Hiobgedenkt ihrer schon k>). Nach dem Athenäus, Eu-stachius und Hesychius soll Scirites in Lybien diePfeifen zuerst erfunden haben c); die Lybier mach-ten ihre Pfeifen aus Buchsbaumholz. Eustachiusberichtet auch, daß man die Erfindung der Pfeifenden Thebanern in Egyptcn zuschreibe, welche diesel-ben aus den Bcinröhrcn der Rehböcke und Geyermachten; andere schreiben die Erfindung der Pfeifenden Cretensern zn ä). Die Griechen sagen, Miner-va habe die Pfeifen und zwar die Rohrpfeifen er-