Pfeife. riZ
Die vielrohrige Pfeife, welche von den Grie»chen Spring genannt wurde, ist egyp-
tischcn Ursprungs m), und zwar eine Erfindung derCybele n). Auch dem Eilen, dem Begleiter desBacchus , wird die Erfindung einer viclrohrigenPfeife oder Flöte zugeschrieben o) ; nach dem Slra-bo soll Eilen gar der erste gewesen seyn, der vielePfeifen an einander machte p). Einige behaupten,Olympus oder Olympius aus Phrygien Habs. diePfeifen den Griechen zuerst bekannt gemacht, undihren Gebrauch bey dem Opfcrdicnst eingeführt q).Theodor, aus dem egypkischen Theben gebürtig,vermehrte die Löcher der Pfeife, die anfangs derennur vier hatte r).
Der Erfinder der Larminum tibiallum und ?rc>-ioäiorum war der Dichter Clonas aus Tegea in Ar-kadien s); er soll auch die sieben Ie»es muticss «Ma-les erfunden haben r); nach andern soll aber der Phry-gicr Olympius den le^em ndialem erfunden haben.
Die erste Kunstpfeiferzunft errichtete Numa 71Lvor Christi Geburt u).
->> I. Mose 4,21. b) Hiab 21 , 12. c) Lartlio-lini Lnmmsatar. lls tidiis vereint». Ulk. I. c. z.Voll",, dkotas sct LatuIIum x. 226. <l) Ebenbas.
Ovich. iVIet. I.id. VI. Vll. pluls 4. e6it. Line.
e) eVpoliotior. I.id. III. c-»p. i». §. 2. klin. I.ib,VII. c. z6. Universal- Lcx. XXII. S. 1396.tz) Curieu>e Nachrichten von Ersindern und Erflndun-grn. Hamburg 1707. S- 117. »18- i>) I-uereiiu!,
Uib. V. Hlin. VlI. §6. i) Curieuse Nachrichten a- a.O- Korket Allgemeine Geschichte der Musik. I. Th.S. 208. le) kliu. Vll. ^6. I) I. 7 . UakmanniKusch Handb. d. Erf. 5. Th. H