Band 
Fünfter Theil.
Seite
139
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Pflug- und Saemaschine. izy

Einen Pflug mit vier Messern hat der Eng-länder Tüll erfunden c).

Der Engländer Ellis erfand einen Pflug mitvier Rädern und einer Trille. Er wird von einemMann gezogen, und von einem andern, der nach-folget , geleyket. Vorn am Pflug ist eine kleinePflugschaar, die die Furchen schneidet, dahinter einTrichter, aus dem das Getraide in die Furchenfällt, hinter diesem ein andrer Trichter, aus demein feiner Dünger auf das Getraide fallt, und dannfolgt eine kleine Ege, die die Furck en wieder ebnet.Die Maschine ist aber sehr wandelbar 6 ).

Ein Einwohner von Scvilla erfand eine Maschi-nevermittelst welcher man mit zwey Ochsen 2,A bis 4 Pflüge zugleich, nach der Beschaffenheit desBodens, führen kann, und welche das Land aufdas Beßte für die Saat zurichten s).

Brün de la Condamine hat ebenfalls einenPflug erfunden, der zugleich pflügt, säet und dieSaat zudeckt k).

Jnaravaglia erfand eine Pflvgmaschinc, womitman den Acker ohne Beyhülfe des Zugviehes bestel-len kann. Sie gleicht einem Schiebkarren mit zweyRädern, von etwas schmalerem Gleiß, als manbey den gemeinen Karren von mittelmäßiger Breitefindet. Zwey Raufen oder vielmehr Arten von Har-ken, welche aus drey oder vier zugespitzten Grab-scheiten oder Spaten bestehen, vertreten hier dieStelle des Pflugeiscns. Die ganze Maschine wirdvermittelst eines Stricks durch den Ackermann in Be-wegung gesetzt g).