Band 
Fünfter Theil.
Seite
150
JPEG-Download
 

iLo Philosophie.

ranuS, der die von den alten hergebrachte Gewöhn-»

heil zu leben verließ und veränderte.

Die Chineser leiten den Ursprung ihrer Philo-sophie vvm Fohl her, der nach ihren fabelhafte»Meinungen Zv Jahrhunderte vvr li) Christi Geburt §nach andern aber um 2950 n. E. d. Welt lebte i).Aber der Haupkurhcber der chinesischen Philosophiewar Confucius, der erst spat berühmt worden ist.ob er gleich schon Jahre vor Christi Geburt lchste. Er stiftete unter den Chinescrn die erste philo-sophische Seele, nähmlich die Sectr der GelehrtenK). Ihm setzte sich der Philosoph Lr-Lao-Kinnentgegen, daher Memcius die Lehren des Confuciusaufs neue befestigte I). Der Chineser Lauzu, derzu des Confucius Zeit lebte, stiftete unter den Chi--nesern die zweyte philosophische Secte, die seinenNahmen fuhrt m). Im ersten Jahrhundert nachChristi Geburt wurde Zlakam auf der Insel Ceylongebohrrn; er nannte sich Foe, und stiftete die drit-te Secte, nähmlich die Secte des Abgotts Foe,dessen Philosophie 6§ Jahre n. C. G. in China ein-geführt wurde n).

Bey den Japonescrn wollten besonders dieBonzen oder Priester auf die Gelehrsamkeit An«,sprach machen. Eine von ihren philosophischen Sec--len hieß Lenru, welche wede-Himmel noch Hölleglaubte , auch die Seele nicht chr einen unsterblichenGeist hielt, w>eil sie nichts für wirklich hielt, alswas man mit Augen sehen konnte. Eine andereihrep Seelen hieß Zagn. Ihr Urheber Faea undzwey Philosophen oder vielmehr Bptrie^pr,