Band 
Fünfter Theil.
Seite
152
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i Z2 Philosophie.

ris berühmt. Die Philosophen der Celten, d. r.der Gallier und Teutschen, so wie auch der Drit-ten , waren die Druiden r). Die Druiden theiltensich in drey Classen; -) in die Barden, unter de-nen sich Thuisto, Thuision oder Thuisco, und Man-nus am meisten auszeichneten. Tuisco gab den Teut-schen die ersten guten Gesetze, woraus Hornius s)schließt, daß die Philosophie von den ältesten Zeitenher, bey den Teutschen gcblühet haben soll, welches?ober sicher ganz übertrieben ist. s) Die zweyteGattung der Druiden nannten sich Eubages, diedie Ceremonien des Götzendiensts besorgten; z) diedritte Classe bestand aus den Druiden im eigent-lichen Sinn, welche die Oberlehrer waren, unddie damahls übliche Gelehrsamkeit in ihrer Gewalthatten.

Die Gallier hatten auch an dem Hildegast ei-nen Philosophen und Wahrsager der um 240 desKönigs Suno Leben in Versen beschrieb.

So viel aber auch manche auf die barbarischePhilosophie halten; so kann sie doch keinen Theilder Beschicht? der Weltweisheit ausmachen. DieGriechen find das erste Volk, bey denen wahrePhilosophie gefunden wird. Anfangs trugen sie die-selbe nicht in Kunstform, sondern in Fabeln, Hi-storien und politischen Regeln vor. Diesen Zustandder Kindheit der Philosophie nennt man die empi-rische Philosophie, der man die theoretische entge-gengesetzt. Die empirische Philosophie wurde ent-weder in Fabeln vorgetragen, und führte den Nah-men der mythischen Philosophie, oder sie wurde