Philosophie. 17 r
Johann Erigena Seotus (s 88 <^) wandte schonim ytcn Jahrhundert die aristotelische Philosophieauf die Religion an; aber erst im e > ten Jahrhun-dert, wo Hildebert die aristotelische Philosophie mitder Religion vermischte, erhielt diese Vermischungder aristotelischen Philosophie mit der christlichenReligion den Nahmen der scholastischen Philosophie.In eben diesem -i ten Jahrhundert lebte auch Lanc-frank, der stch Lumuarienlem Lpigcopum er 8 cko-laüicum nannte. Andere machen auch den Ruce-linus oder Roscelinus zum Vorgänger der scholasti-schen Philosophie, besonders der Nominalistcn. —Man theilt die scholastische Philosophie in drey Pe-rioden ein, wovon die erste vom Abelard anfangt,der 114» starb und ein Schüler des Rucelinuswar. Thomasms hält erst den Abelard für den rech-ten Urheber der scholastischen Philosophie; gewiß istes, daß sich von ihm das erste 8 v 6 emu Hieologios8 boIoUic 3 e hcrschreibt, obgleich sein Zuhörer Pe-trus Lombardus, der 1164 zu Paris starb, durchdie ITbros 8 enrenriurum weit berühmter wurde.Alexander Alestus, der 124^ zu Paris starb, com-mentirte zuerst über des Perri Lombardi lädro»8 enrenri 3 rum. Des Alexander Alesti Schüler wa-ren Bonaventura und Thomas von Aquino. DerZeitgenosse des Alexander Alestus war Albert derGroße, der »280 und zwar 87 Jahre alt starb.Er stiftete unter den Scholastikern die erste Secte,nähmlich die Albertisten. Thomas von Aquin, derauch den Albert den Großen gehört hatte, wirdfür den ersten gehalten, der stch die arabische Art