Band 
Fünfter Theil.
Seite
172
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17« Philosophie,

zu philofophiren, desgleichen die Terminologienaus dem Avicenna, und aus ähnlichen Philoso-phen gefallen ließ. Cr stiftete die zweyte Seeleder Scholastiker, nähmlich die Thomisten. AberJohannes Duns Scotus, der izog zu Cölln starb,ging von ihm ab, und stiftete eine neue Seele,nähmlich die Scotisten; er war der Vater der Häc-ceitäten und das Haupt der Realisten, indem erbehauptete, daß alle umverlalia enria reslia wären.Guilielmus Dccam aus England, hernach ein bar-fnßer Mönch, der >347 zu München starb, »ndCaput Nominalistarum genannt wurde, war einSchüler des Johannes Duns Scotus, vertheidigteaber die Feinde seines Lehrmeisters, nähmlich dieNominalisten, und stiftete eine eigne scholastischeSecte, die den Nahmen der Occamisten führte.In Frankreich erklärten Alexander von Ales undSt. Thomas die peripatetischen Lehrsätze, und leg-ten den Grund zur scholastischen Weltweisheit.

Im Anfange des igten und >4ren Jahrhun-derts machte man Versuche, die alten philosophi-schen Seelen zu erneuern oder neue einzuführen.

Johannes Argyrophilus, der sich nach derEroberung Constantinopels nach Italien begab,war der erste Grieche, der wieder zu Rom Philo-sophie lehrte.

Kurz vor Luthern fing man an das scholasti-sche Joch abzuwerfen, und die alten Weltweisen