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x) Hall« Mag!«. S. 48- b) Lichkevbtrg« MagazinB. St. S. 45—-LZ.
Phosphorus oder Lichtträger; dieser Nah-me kömmt einem jeden im Dunkeln leuchtenden Kör-per zu, wovon man jedoch die Sonne, die Sterne,wie auch die brennenden und glühenden Körper aus-nimmt, und nur diejenigen Substanzen darunter ver-steht, deren Licht im Dunkeln ehedem zu den selt-nern und unerwarteten Erscheinungen gezahlt wur-de. Diese Phosphore sind entweder natürliche oderkünstliche. Von den ersteren ist bey dein WortePosphorescenz gehandelt worden, daher werden hierdie künstliche Phosphore den Haupkgegcnstand diesesArtikel ausmachten.
Um das Jahr i6Zo entdeckte Vincenz Casca-riolo, ein Schuhmacher in Bologna, in der Nach-barschaft dieser Stadt am Fuße des Berges Paker-no einen Stein, der im Dunkeln durch seinen eig-nen Glanz sichtbar ward, wenn er eine Zeitlangim Lichte gelegen hatte, oder calcinirt worden war.Vorzüglich stark leuchtete der Stein, wenn er feinzerstoßen, mit Wasser oder Leinöl durchknetet,und calrinirt ward. Der Graf Marstgli, Galea-ti , Beccari, und nach ihnen Zanotti, untersuch-ten die Erscheinungen dieses Steins genauer. Erward sowohl vom Sonnenlichte, als auch von Ker-zen leuchtend, nicht aber vom Lichte des Mondes,oder eines andern Phosphors. Diese Entdeckungführte auf die Meinung der Körperlichkeit des Lichts,'welche bald hernach der Grund zu Newtons Theo-rie des Lichts ward. Zanotti hielt dafür, daßder Bononische Stein sein eignes Licht habe, wel-