2 »8 Platina.
der ältere hat »6s» ein silbernes Planisphärium ver-fertigen lassen a); vielleicht ist es dassclbige, wor-an Chazclles mit arbeitete, welches 27 Schuh imDurchmesser hatte und sich auf der Sternwarte zu-Baris befand b).
G. F. Brander in Augsburg erfand ein klu-rnlykuerium allrognolUcum ueguarorlals und beschriebes 177L.
s) Bion Mokbcmor- Wcrkschulc. Dritte Eröffnung n.I. G- Doppeimonr- > 74 '. S- 77. 78. t,) Juvenei i>«
CarlencnS Gesch. der schönen Wtss- und fteyen Äünne,übers. v. Ich. Erh. Koppe. >749. t. Tb. r. Abschn.
Kap. S. 304.
Platina ist ein eignes Metall, welches inden stärksten Graden des gewöhnlichen Feuers un-schmelzbar und im reinsten Zustande dehnbar ist, dieFarbe des Silbers und die Schwere des Goldeshat. Sie hat ihren Nahmen von dem spanischenWorte plum, Silber, wovon das Dinnnativ Pla-tina heißt, und so viel als klein Silber bedeutet.Ihren Eigenschaften nach kommt sie dem Golde amnächsten, daher sie auch weißes Gold genannt wird.Man findet dieses Metall in Peru, Neugranada,besonders zu Santa Fe bey Carthagena in kleinenKörnern. Den spanischen Unterthanen in Amerikawar die Platina schon im Anfange dieses Jahrhun-derts, nach andern aber erst seit >756 a) bekannt.Don Antonio Ulloa, der die französischen Gelehr-ten bey der 'Gradmessung in Peru begleitete, ge-denkt der Platina zuerst in seiner 1748 zu Ma-drid gedruckten ^eiscbeschreibung. Im Jahre 174«)schickte Wood einige Proben davon aus Jamai-