228 Polyplasiasmus — Poli-Toni-Clavic.die, wenn sie die gehörige Größe erreicht haben,sich als junge Polypen von dem- Körper der altentrennen. Am 2L. Nov. 1740 durchschnitt Trembleyaus Genf die ersten Polypen, und machte die Ent-deckung, daß jedes abgeschnittene Stück ein neuerPolype würde, und daß sich also die Polypen durchden Schnitt vermehren lassen»). Nachher hat manauch solche Geschöpfe, die etwas von Thieren undetwas von Pflanzen an sich haben, auch in den See-gewässern aufgesucht. So hat der Abbe Dicquema-re einen Seepolypen entdeckt, den er daö Doppel-blatt nannte b), und Lister hat erwiesen, daß esfeste an den Felsen anklebende Schaalfische oder Mu-scheln gebe, deren Einwohner sich dieses ihr Gehäusegcbauet hatten, welches dann mit ihnen fortgewach-sen war.
s) Halle fortgesetzte Magie. 1788. I- B. S. iy>.
b) Llchienberg Magazin V. B. z. St. S- 87. 1788-
Polyplasiasmus, s. Kupferstecherkunst undOelmalerey.
Polyscala, ist ein vom Hrn. Professor Par-rot neuerfundener bequemer Maßstab; er kostet nebstder Beschreibung 2 fl. »Z kr.
Frankfurter Staats-Ristretto. 179z. 78. St. S. Z 44 -
Polyspast s. Flaschenzug.
P0ly-Ton i - Cl av icord ium, ist ein un-gemein verstärktes Clavicembcl, welches Herr Jo-hann Andreas Stein aus Heidelshcim in der Kur-pfalz gebürtig, und nachher ju Augsburg lebend,um r/LS erfunden hat.