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Saitenharmonika.
klungen habe. Für den Erfinder der Acols-Harfewird Kircher gehalten, der in seinerLkonurgin S.148 davon handelt. In England hat dieses Instru-ment seine Wiederherstellung dem Dichter Dope zudanken. Als dieser den Homer übersetzte und öftersden Eustathius nachschlug, fand er in diesem eineStelle, wo gesagt wird, daß der Wind, wenn erauf gespannte Saiten stieße, harmonische Töne her-vorbringe. Diese Idee wurde dem SchottlanderOswald, einem Virtuosen auf dem Violoncello undgeschickten Componistcn im schottischen Styl, mitge-theilt , welcher sogleich Versuche darüber anstellte.Er bezog eine alte Laute und setzte sie dem Windein allen möglichen Lagen aus, es half aber nichts.Folgender Zufall machte ihm indessen wieder Muth,seine Versuche fortzusetzen. Ein Harfenist, der eineHarfe in einem Boot auf der Themse bey sich hakte,hörte, daß die Harfe bey einem Windstoß plötzlicheinige Töne in der Manier, die man nach eben die-sem Instrument Harpcgio nennt, hervorbrachte. DerHarfenist machte sogleich mehrere Versuche, um ei-ne gleiche Wirkung wieder hervorzubringen, abervergebens. Herrn Oswald fiel es ein, daß vielleichtein mehr beschrankter Luftstrom nöthig wäre, umähnliche Wirkung hervorzubringen. Er legte alsodie Laute an die Oeffnung eines nur etwas gelüfte-ten Auffchicbefciistcrs. In der Nacht erhob sich derWind und das Instrument tönte. Herr Oswaldentdeckte, daß es dabey besonders auf einen dünnenober breiten Lufkstrom ankam, da die Wirkung alle-mahl erfolgte. Hierauf hat man folgendes Instru-ment, welches unter dein Nahmen der Acols-Harfe