Tchreibekunst. sz»
Tboyth, die Alerandriner aber Thoth nennen, zu,der mit dem Hermes Trismegestus oder Mercuriusfür eine Person gehalten wird. Einige halten ihnfür einen Sohn des ersten egyptischen Königs Mei-nes, und nehmen das Jahr 1900 für den Zeit-punct an, wo er die Schreibekunst erfand s); ande«re halten ihn für eine Person mit dem PhönizierThaaut, welches sehr wahrscheinlich ist; ander«halten ihn für einen Rath des Ofiris. Mehrereschreiben ihm sowohl die Erfindung der Hierogly-phen, als auch der Buchstabenschrift zu. Goguetzweifelt aber daran, daß die Hieroglyphen eine Er-findung der Egyptier waren, weil fie vielen Völ-kern des Alterthums gemein waren. Wirklich be-haupten auch mehrere Schriftsteller, daß auch diePhönizier sich der Hieroglyphen bedienten r). Nachdem Zeugniß des Pherecydes von Scyros brauchtenauch die Scythen die Bilderschrift u), und Prötosschickte den Bellephro» mit einer symbolischen, ode*hieroglyphifchen Schrift an seinen SchwiegervaterJobates, welcher dadurch benachrichtiget wurde, denUiberbringer zu tödten v). Die Chineser, welche dieErfindung des Schreibens einem ihrer Regenten ausden fabelhaften Zeiten, Nahmens Soui-gine, zuschrei-ben xv), wie auch die Japonefer und Coreaner habeneine mit der Hicroglyphenschrift ähnliche Schreibart,denn ihre Schnftzeuchen deuten keine Wörter, sondernSachen an; sie müssen also solcher Zeichen so viel ha-ben, als Sacken und Gedanken sind. Ein mittel-mäßiger Gelehrter muß bey ihnen, außer der Man-darinnensprache, die nur zu den gewöhnlichen Com-plimenten dient, und wo man mit etlichen i«c>Zei-