2§4 Seckompaß — Seelen! e hre.
fläche nach alle» Theilen gleichförmig aufschwellenläßt, bis sie sich an die hohle Fläche des Cylindersanfügt; so erlangt man diese Projektion g).
») llulli 6sorgii 8cbo1lelii trsctstu» äs Lnßulk>-r'ii>u 5 ^uiburäum st aiiiicjuis in 6srmsni» juribusst obtervstis. I^rsnsok. st I-ipl. >671. cap. xxv^.ä-- jurs msriiini». S. 448- b- Allgemeine Literatur-Zeitung, >7Ä8- Nr- >66» Neichs-An^eiger, >7yZ.ylr. LI. S. 424. ci) llok. aik. tUbiicii Likl. e^nti^.V. 6zz. s) Vollbrdi^g« Archiv der Erfindungen,1790. S- 4ZZ. t) Gehler physikalisches Wörterbuch,^u. p. 4 > 8) Witkenb. Wochenblatt, 1774- Sr. 4z.
Seekompaß s. Kompaß.
Scelander (Nicol.) s. Rechenmaschine.Seelenlehre ist ein Theil der Pneumatikpder Geisicrlehre oder eine Wissenschaft, welche vondem Daseyn, von der Dauer, von den Kräften,Eigenschaften und Wirkungen der Seele handelt.Die Egyptier s) und Celten b) hielten schon dieSeele für unsterblich. Unter den Griechen soll Phe-recydes von der Insel Sciros oder Syros, der umdie FL. Olympiade, zur Zeit des Servius Tulliuslebte, ein Schüler des Pittacus und Lehrer desPythagoras war, zuerst die Lehre von der Unsterb-lichkeit der Seele bekannt gemacht haben c). DieEgyptier waren die Erfinder der Lehre von der See-lenwanderung, und Pythagorgs brachte diese Lehrezuerst aus Egypten nach Griechenland. Er recht-fertigte diese Meinung auf folgende Weise: da derMensch bey feiner Geburt schon manchem Elend un-terworfen sey, so müsse er strafbar gebohren seyn ;aber dadurch, daß die Seele aus einem Körper inden andern wandere, könne sie allmählig von ihpen