Spinnrad.
j. B. zu Nürüberg im Jahre 14>Y Franz, ein Rok-kenmacher, und »4;/ Wernlein Reinmon, Haspel-macher b).
In Paris verfertiget man Spinnräder, mit de-nen zugleich eine Weife verbunden ist. Die Spuhleist so eingerichtet, daß man den Faden gar nicht fort-zuhängen braucht, welcher sich nicht Ringelweise, son-dern über die ganze Spuhle egal erst vorwärts,dann rückwärts auswickelt. Während daß man dieeine Spuhle voll spinnt- wird zugleich eine anderevon selbst abgeweifet, und so bald die Weife eineZahl enthält, zeigt es das Spinnrad durch einen be-sonderen Ton an, den es von sich gibk
Herr John Antis zu Fulneck, unweit Leeds inEngland hat ein Spinnrad erfunden, durch dessenEinrichtung die Spuhle am gewöhnlichen Spinnradevor- und rückwärts bewegt, der Zeitverlust beymUmhacken des Fadens, so wie das Rad stille zu hal-ten, welches bisher immer geschehen mußte, vermie-den, und der Gefahr, daß das Ende des Fadens sichbeym Abkehren verliere, vorgebeugt w.rd. Auch wirddadurch der Spinner in einer gewissen Zeit weittnehr zu spinnen im Stande seyn, als auf den bis-her gebräuchlichen Spinnrädern c).
a) Weltmanns Anleit. zur Tecknol. 1787- §. L<r.
Kleine Cdrvi.lt Nürnbergs. Alldorf. >79<1. S. 29.und ZL. c) Reichs: Anzeiger. 1794. Nr- 6. E. Zi.
Spinnrad mit der doppelten Spuhle istein solches, woran man mit beyden Händen zweyFaden zugleich spinnen kann. Es heißt auch zweyspuh-liges oder Doppelspmnrad, welches nach einigen sichNnsch Handb. d. Erf. 7. TH. C