Band 
Siebenter Theil.
Seite
73
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Stahl. 7Z

te, die dadurch so hart wurden, daß er aus Porphyrein Becken zu einem Springbrunnen und drey kleinehalb erhabene Bildhauerstücke sehr schön damit bear-beiten konnte e); andere schreiben aber die Erfindungdieses Wassers selbst dem Tadda zu k).

Daß man Eisen in Stahl verwandeln könne,wenn man es einige Zeit in geschmolzenes Eiseneingetaucht erhält, hat schon Vanuuccio Biringoccioin seiner k^rorvcllnia von iF4o gelehrt.

Herr Makand de Hirchheim, Ritter des heil.Ludwigs und Rathmann zu Skraßburg, entdeckte LMeilen von Straßburg, im Gebirge Vauge, eineStahlminc, die man anfangs für die einzige in ganzFrankreich hielt; sie wurde 17^7 beschrieben und gabVeranlassung zu einer Stahlmanufaetur z).

Reaumur war der erste und einzige, der durchmannigfaltige Versuche vieles zur sicheren Kenntnißdes Verhaltens des Eisens im Feuer beytrug. Hornberichtigte ihn beym Stahlbrcnncn, und Pcrret er-theilte Künstlern von der Kenntniß des Stahls denzuverlaßigsten Unterricht k). Reaumur hielt denStahl für ein völlig reines, durch und durch me-tallisches , Eisen, aber Bergmann und Rinmannhielten den Stahl für den mittleren Zustand zwi-schen Roheisen und Eisenstangen.

Herr Dausse hat eine Maschine erfunden, wo-mit man den Stahl auf eine leichte Art dcamantc-rcn kann i).

Ein sonst in preußischen Diensten gestandenerOfficier hat dee Vorrhetle gefunden, aus alten Stü-cken Essen recht schönen und guten Stahl zu ma-chen ie).