Band 
Siebenter Theil.
Seite
79
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Steele — Steigbügel.

erfunden worden find. Nach Schweden kamen fie erstim Jahr »649. Im teutschen Reiche hatte man vor-her nur teutsche Nadeln c).

»9 ttomer. II. c. 426. igo. 6. 401. t)ä. 6. 2yr»k>9 l'-iLiius cle Atcir-. 6erm. caj,. 17. c9 BtckittannSAnlelrunft »ur Tcldnvl. Göttingcn >737- S. 485-48^.

Steele (Richard) s. Wochenschriften.

Stegmann (Joh. Gottl.) s. Lampe, Luft-pumpe, Microscop, Milchpumpe,^ Pantogkaph.Stehende Armeen s. Kriegskunst.Steigbügel im Ohr s. Ohrbügcl.Steigbügel der Reuter. Vor Erfindungder Steigbügel schwang man sich frey aufs Pferd a),welches auch in spätern Zeiten diejenigen noch thunmussten, die zu Rittern geschlagen seyn wollten. Mairliess sich auch durch Rcutknechte aufs Pferd helfen,oder man liess einen Fußschemel Herbeytragen, ge-brauchte auch wohl Gefangene statt des Fußschemels^wie es dem Dalentinian vom Sapores erging. Mairrichtete auch die Pferde ab, daß fie nicderknieeten ^wenn der Reuter aufsteigen wollte, wie es die Ka->mehle machen, wenn sie beladen werden sollen. Nach-her liess man an den Heerstrassen Steine aufrichten,um vermittelst derselben bequem auf- und absteigenzu können b). Auch hatten die Krieger an ihrenSpießen und Lanzen einen Absatz, Hacken oder le-derne Schleife, in die sie mit dem Fuße traten, umaufö Pferd zu kommen.

Uiber das Alter der Steigbügel ist verschiedentlichgestritten worden. Lamotte will c) bewiesen haben,dass die Steigbügel schon in alten Zeiten gebräuchlichgewesen find; auch meinen einige, Hisronymus habe