Stcinschleiferkunff. K'A
ßene Zeichnung. Dieses ganze Verfahren war schonzur Zeit des Plinius bekannt c). Durch den Ge-brauch wurden dies? Splitter stumpf und griffe»nicht mehr an, daher man sie nun zum Poliren dergeschnittenen Figuren brauchte. Indessen schnitten dieAlken doch am häufigsten mit dem Rade und mitdem stumpfen Eisen, denn Werke von der Art, wosie mit der Diamantspitze gearbeitet hatten , find sehrselten. Von dieser Erfindung, mit der Diamantspi«tze zu schleifen, war nur noch ein kleiner Schrittzum Gebrauche des Diamantpulvers, und Goguetä)behauvtet, daß die Alten den Diamantstaub, wirklichgekannt und zum Schneiden der Steine, nur nichtzum Schneiden des Diamants selbst^ angewandthätten. Er beruft fich auf die schon angeführte Stelledes Plinius e); allein die Redensarten, die daselbstvorkommen, beweisen für Goguets Meinung nichts-Cs hkißt daselbst: (afiarnns) in kam pqrvas krangl-rur crukkas, ur cerrn vix pofimr. Hierunter kannaber kein Diamantstaub verstanden werden, dennPlinius sagt gleich darauf: expelunrur (due cruüue)s lcalproribu;, kerrogue inclurlunrur; Diamantstaubkann aber nicht in Eisen gefaßt werden , hier sind al-so Splitter m verstehen. Das war aber zur Zeitdes Plinius bekannt, daß man einen Diamant versmittelst eines andern Diamants schneiden konnte,denn er sagt ebendaselbst: potk dune (Ezrprium) estkiäerires kereer kplenfioriz, ponäere unre cereros ^keä nakura äMmilir. d^um er icribus frangitur er
görest: er ei'cmr. Einige
muthmaßen, daß die Indianer den Egyptiern daSDiamantpulrer mitgetheilt hatten, od?r daß es dch