ys Gteinschleiferkunss.
lebte, schnitt »van auch in Smaragde; Plinius nenntaber keinen Meister. Pyrgoteles , der zur Zeit Alyan-,ders des Großen in der , ,4. Olympiade blühcte, warein so berühmter Edessteinschneidcr, daß stch Alexandernur von ihm in Stein schneiden lassen wollte. AuchSocrates der eine» geflügelten Medusen -Kopf aufsinen Chalccdonier schnitt, und Sostratus, der aufeinen zweyfarbigcn Agat einen Cupido schnitt, wel-cher zwey Löwinnen bezwingt, waren als Edelstein-schneider berühmt n). Nach ihnen thaten sich Apollomdes und Cronius als Edelsteinschneiher hero.or, letz-tercr stach das Bildniß des Augustus in einen Edel-stein 0).
Dieser Cronius, Dioftorides, der um dach,hete, und Solon, brachten die Steinschneidekuustunter dem Kaiser Augustus nach Rom, Die Römerwußten besonders in Onip und Caeniol tief und erha-ben sehr geschickt zu schneiden ; aber bey der Verlegungder Residenz von Rom nach Constantinvpel verfieldiese Kunst mit dem guten Geschmacke zugleich.
In die Abendländer soll das Stnnschnciden durcheinige Juden aus Alerarrdricn gekommen seyn p).
Der fränkische König Pipin siegelte noch mit ei--»ein geschnittenen Stein, der den indianischen Bac-chus vorstellte, und Karl der Große siegelte mit ei-nem Stein, der den Jupiter Serapis vorstellte g).
Merkwürdig ist es, daß die alten Pcruviancr,deren Monarchie etwa ZL« Jahre dauerte, die Edel-steine vollkommen zu bearbeiten wußten r).
Unter den Päbsten Martin V. und Paulus II. inrX'lf. Jahrhundert machten die aus Constantinopel gc-stiuHleten Griechen in Italien wieder die ersten Vcr-