Band 
Siebenter Theil.
Seite
93
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Stcinschleiferkütiss. 9-^

suche Mit der Steinschneid-ekunst. Besonders halsLorenzo de Medicis zu Florenz dieser Kunst aus,der den Johannes Bernardi unterrichten ließ, wel-cher so schön in Carneol schneiden lernte, daß manihn Giovanni Delle Cornioolc nannte und ihn fürden Wicderherstctter der Steinschiieidekuust in Ita-lien hielt. Bon seinem Geburtsorte hieß er auch DeEastcl Bolognese; er starb »ALL. Seine Arbeit warso schön, daß man ße mit der Arbeit der Alten inNergleichung setzen konnte. Sein Zeitgenosse Domi-nico de Camei schnitt sowohl schöne Jntaglio's, alsauch Kameen. Er grub aus einen bleichrothcn Ru-bin das Bildniß des Ludovicus Maurus, Herzogs

von Map land s).

Die rechten Vertheile, Diamanten durch Hülsedndcrer Diamanten und des Diamantvulvers zuschleifen^ erfand der junge Edelmann, Ludwig vonWerken in Flandern und übte diese Kunst, zu derer besonders eiserne Räder erfand, um das Jahraus. Vergl. Diamant.

Clemens Birago oder Claude Briague aus Map-iand erfand um rLLÜ die Kunst, in Diamant zustechen oder Figuren hinein zu schneiden. Vergl.Diamant.

Jacob von Trezzo erfand verschiedene Arten vonDrechseleisen, Radlein und Feilen, welche den jet-zigen Künstlern ihre Arbeit im Sleinstcchen sehr er?leichtern r).

Im Jahr i§7Z gab es schon Diamantpolirer i»Nürnberg u), man weiß aber nicht, weichertel sie sich dazu bedienten.