Band 
Siebenter Theil.
Seite
168
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" Tanzkunst.

rern erst ein mehrjähriges Stillschweigen auflegte,durch einen Tanz schöner aus, als man es durchWorte hatte thun können II),

Bey den Römern hatte schon Romulus die Su-llas b/lsrcis oder die Priester des Kriegsgottes Mars,eingeführt, die im Monath März einen Kriegstanzlauztcn in,«), der aber im Grunde nur ein figurir»ter Gang war, wobey sie mit den Dolchen auf dieSchilde schlugen; der Erfinder dieses Tanzes warArcas Salius na). Andere meinen aber, daß erstunter dem Numa Pompilius der salische Tanz aus-gekommen sey, indem Numa selbst unter den Pa-triciern zwölfJünglinge auslas, die die zwölf Schil-de bewahrten, unter denen auch derjenige war, dernach des Numa Vorgeben vom Himmel gefallenwar und von dem die Erhaltung des römischenReichs abhängen sollte. Diese Schilde wurden imMärz von diesen zwölf tanzenden Priestern um dieStadt herum getragen c>c>).

Die Römer nahmen in der Folge die griechi-schen figusirlen Büttels auf und nannten sie Mi-men pp). Der Alexandriner Bathyllus erfand denitalischen Tanz oder er führte den pantomimischenTanz in Italien ein, Pylades verbesserte ihn undwar, der erste, der in Rom auf dem Theater, nachdem Tone vieler Flöten und nach dem Gesänge desChors tanzte. Vor ihm bediente man sich nur ei-ner Flöte beym Tanz. Lucian berichtet, daß derTanz unter dem August, wo Pylades lebte, zurVollkommenheit gediehen sey gr>).

Im rzten Jahrhundert hob sich die Tanzkunstin Italien wieder. In Mayland wurde zu Anfange