Band 
Siebenter Theil.
Seite
184
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i 84 Taucherglocke,

aus einem viereckigten mit Eisen beschlagenen Ka-sten , der mit Fenstern versehen war, uud unten ei-nen Schemel für den Taucher hatte. Im Jahr1671 lehrte Nicolaus Witsen die Einrichtung undden Gebrauch der Glocke richtiger, welches auchJohann Alpbonsus Borellus 1679 that. Ebendieser Borellus dachte über das- Schwimmen derFische nach, dieß gab ihm Veranlassung, zwey le-derne Röhren zu erfinden, aus welchen man aufder einen Seite die Luft cinathmet, und auf derandern wieder ausathmet, so daß man durch ihreHülfe einige Stunden unter Wasser bleiben kann;diese Erfindung wurde i6gZ 6) bekannt gemacht,und wahrscheinlich sind die 00m Borellus erfundenelederne Röhren an der 176L zu Pont - Royal er-fundenen Tauchermaschine benutzt worden, welche auseinem kupfernen Futteral besteht, daß die Gestalteines Menschen hat. Am Halse ist eine Oeffnung,Lurch die der Mensch in die Maschine kriecht, dannbekommt er eine kupferne Haube mit zwey Augen-gläsern und einem Stirnglase auf den Kopf, welcheunken an wasserdichtes, an dem Halse der Ma-schine befestigtes Leder angeschraubt wird. Uiberder Haube sind verschiedene Röhren nebst einer Ku-gel angebracht, aus welchen Luft zum Munde desTauchers geleitet wird, und in welche die ausge-athmete Luft steigt, sich wieder abkühlet, und wie-der geathmet wird e).

Stukm beschrieb 1678 k) die Taucherglockenach Sinclair, und that einige Vorschläge zu ihrerVerbesserung. Zugleich machte Panthot ein Arzt