Band 
Siebenter Theil.
Seite
227
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Thermometer. 2A/

dünnte Weingeist, der Pulver zündete, mit ^ Was-ser, damit er in den Stand gesetzt würde, etwasmehr Hitze ohne Kochen anzunehmen. Zum unternfesten Puncte nahm er denjenigen an, bey welchemder Liquor steht, wenn die Kugel der zum Gefrie-ren des Wassers hinreichenden Kalte ausgesetzt ist.Dieses ist der jetzt allgemein bekannte natürlicheEispunct, Gesrierpunct, Aufthauungspunck. Erbestimmte diesen Punct, indem er die Kugel inWasser einsenkte, welches durch eine um das Ge-fäß gelegte Mischung von geschabtem Eis und Salzzum Gefrieren gebracht ward. An diesen Punct setz-te er die Null seiner Eintheilung und nahm dasVolumen des Weingeists , wenn es bis dahin reich-te, für -ooo an. Er untersuchte durch ein sehrsinnreiches Verfahren , wobey Kugel und Röhre ver-mittelst kleiner gläserner Maaße mit Wasser gefülltwurden, wie viel jedes Tausendtheilchcn dieses Vo-lumens in der Röhre Rauin einnehme. Weil örnun gefunden harre, daß sich sein verdünnter Wein-geist bis zur größten Hitze, die er im siedende»Wasser anzunehmen fähig war, um zo Tausend-theile des gedachten Volumens ausdehne: so er-streckte er sein Thermometer bis auf den Loren Gradüber o, füllte es im gefrierenden Wasser bis an denEispunct an, ließ den Liquor in siedendem Wasserbis zum zoten Grade steigen und blies in diesemZustande das obere Ende der Röhre an einer Lam-pe zu. Indessen haben Martine 1740, Desaguliersi? 44 , Musschenbroek 17-»!, Haubold 1771 undbesonders De Lüc an diesem Thermometer solcheMangel entdeckt, die es zu richtigen Bcstimmun--

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