Tonleiter. 2.5H
iZ6o, wo die Musik sehr erweitert wurde, ersanhyian auch neue Tonarten 0).
a) LIem. iriax. 8ir»m. 1 . p. Z«7. klln. VII»Dante Hlst. crtr. Wörterbuch, ketpjtg. 349 ForkelSGeschickte der Muflk. 1 -Tb-S- zio. t>) klia VIl. zü»c) ttaltiociorus Var. I.ib. II. epilr. 40. aä Loetkium»ch) Forkel a. a. Q. I. Th. S. 266. e- LIem. -Uax.k.iechagog. I-ili. ar. XVI. Forkel I. 264. k) ?2»lan.u«« olic. c. Nliii. VII. ^6. !>^I Xtlieiiaeus r.iv»
XIV. >> Fvrkel I. S 266. Zil. Forkel t. S.290.I) Forkel I. S. zu. rii) Nortel I. S. 296. i>) Ebend.E. Z07. v) Vr. ?etr. Herp. ^lonacd. Oominicaii.Lkronic. Vranvot. ach auoum 1,460.
Tonleiter ist eine Progression der Mittel-töne eines Tons bis zur Octave. Man hat davondrey Arten, die Diatonische oder c, <l, e, k, ß, s»6, c, oder bey der Solmisation ur, rs, mi, tu,toi, is, ti, ur; ferner die chromatische Tonleiter,die aus den >2 Halbtönen c, cis, ä, äis, o, f,6s , x , Ais, s , b , 6 , c besteht ; endlich die enhar-manische Tonleiter (Vergl. Klanggeschlecht^. Da dasDichord der Egyptier, wenn die zwey Saiten indie Quart gestimmt wurden, schon sieben Töne durchdie Handgriffe auf dem Griffbrett hervorbringenkonnte: so vermuthen einige, daß schon die Egyptiereine Art von Tonleiter hakten bilden können g). DieGriechen brachten es in der Tonleiter nur bis zurQuartenabtheilungt Didymus,der zur Zeit des Neeto lebte, bahnte den Weg zu unsrer Tonleiter b).Im eilften Jahrhundert erfand Guido von Arezzösechs Musicalische Töne oder den HcMchord; vorherhatte die Tonleiter nur fünf Töne c). Er solmisir-<e diese Töne durch ur, re, mi, M, toi, 1 a, wel-