Band 
Siebenter Theil.
Seite
291
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Tunesirick's Balsanl. 29 r

ciren, soll offerirt, dieser aber abgeschlagen haben.Diesen Spiritus halte ich für einerley oder do,chwenigstens für gleich mit dem dippelianischen Bal-sam, von welchem mir aus Halle gemeldet mordenist, daß dieser daselbst von einem Schuster zu ebendiesem und dergleichen Effect verkauft werde, so auchdaher von denen damahls in Sachsen liegendenSchweden, um selbigen in Verletzungen des mensch-lichen Körpers mit Nutzen zu brauchen, häufig wäregesucht und gekauft worden. Diesen dippelianischenoder zum wenigsten gleichförmigen Balsam hat eingewisser guter Freund und Medicus allhier auch be-reitet und selbigen an verschiedenen Hunden, denenein starker Nagel durch den Kopf geschlagen worden,gut und völlig kräftig befunden, und habe ich selbstim Beyseyn Herrn D. G., hiefigen Stadtphysiciund vieler andrer Aerzte und Freunde, das Experi-ment mit meinen Augen machen sehen, da z. D.einem Hunde dieser Nagel durchgeschlagen, hierausder Spiritus in der Wunde stark eingesprützt undder Hund frey gelassen wurde, da er dann baldwieder herumgelaufen und noch diesen Tag zu völli-ger Gesundheit gekommen. Ja es ist zuweilen dem-selbigen Hunde dieser Nagel zu verschiedenen Zeitenmehr als einmahl durchgeschlagen und die Wundeimmer geheilt worden. Es ist aber dieser Spiritusoder Balsam ein weisser, Heller, säuerlicher Liqi^or,welcher gar sehr nach der mit Eßig gemachten lolu-rione gumwi ammoniaci zu riechen scheint. Dieses,ob es zwar ganz unstreitig gewiß ist>, so glaube ichdoch i) nicht, daß auf gleiche Weise ein derglei-chen Medikament gleichmäßige IrwLcmss mit einer-

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