Band 
Siebenter Theil.
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292
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292 Ttinestrick's Balsam,

lcy Effect bey einem Menschen heilen könne; 2)daß auch oftmahls, ohne allen Gebrauch der Medi-kamente , oder zum wenigsten von einem andern spi-rituösen Liquor, dergleichen Wirkung bey Thierenwürde zu erwarten seyn e)."

Auch der Herr Commissionsrath Ricm in Dres-den hat es bestätiget, daß nicht der TuucstrickscheBalsam, sondern die Natur jene Wunder in Hei-lung der Gehirnwunden thut, denn der SchäferHcyde in Dohlen, bey Dresden, durchstach denSchaafen und Schöpsen das Gehirn 6 bis lamahl,wusch dann die Wunde mit Eßig oder lauem Was-ser aus, und die Schaafe liefen dann ohne weiterePflege davon k).

Herr Anton Heinrich von Beulwitz, herz. fach-sen-hildburghäusischer Dbcrforstmeistcr, nachher wohn-haft in Massenbach, im Ritter - Canlvn Graichgaubey Heilbronn am Neckar , verrichtete mit einemvon ihm erfundenen Wundbalsam fast eben die Ku-ren, die Tunestrick mit dem seinigen verrichtete. Herrvon Beulwitz gab die Beschreibung feines Wundbal--sams 1790 heraus und machte 179F bekannt, daßer den tunestrickischen Balsam nicht kenne, daß abersein von ihm erfundener Balsam mit Nutzen bey derpreußischen Armee am Rhein gebraucht worden sey g).

s) Reichs-Änzclgrr. 1794. Nr. I0L. S. 1001. folg.lr) Ebendas. 179L. Nr. 45. S. 4zc>. c) kt. Oanivl' Lckwenteri Oelioiae ^lriLoii-mstliomiitiose.

i6z6. 1, i8. S. 562. li9 Lruilitoium. 1709,

Ltsnt. k'ebr. 3: 6z. e) Netchs-Anzelgcr. 1794. Nr.

iZK. S. s- Ebrodah ^794- Nr. -22- S> »4z/,