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kämpfte. Die letztere Gattung wurde auf der late-ranischen Kirchcnversammlung ngy verbuchen. DieArt des Kampfs, bestand entweder im Rennen undStechen, welches mit der Lanze geschah, und zwartheils nur zum Vergnügen, theils aber auch auf Le-ben und Tod, in welchem Falle es ein Scharfren-nen genannt wurde, dergleichen Seyfricd von Vcn-ningen, und ein gewisser von Rechberg im Jahre
zu Speper hielten, wo beyde Kämpfer viermahlgegen einander ritten, -bis Rechberg, tödtlich verwun-det, sammt seinem Pferde fiel, und Denningen denSieg behielt; oder der Kampf bestand im Turnierenoder im Streite mit Kolben und Schwert; geschahdieses zur Lust, so hieben sich die Ritter nur nachden Kleinodien, geschah es zum Ernst, so suchte ei-ner den andern zu erlegen. Beydes, sowohl dieSchimpf-Turniere, als auch die Turniere zum Ernstgeschahen im hohen Gezeua.
Die Turniere dienten zu einem angenehmenZeitvertreibe, man verließ alles, und verkaufte, wasman hatte, um nur an ihnen Theil nehmen zu kön-nen. Ein Edelmann, der sich nicht in diesen Spie-len auszeichnete, ward wenig geachtet, und der beß-te Beweis seines Adels war der, in den Turnierenmitgekämpft zu haben. Die Jugend betrachtete die-se Spiele als eine anständige Schule, sich zum Kriegs-dienste zu bilden, der Mann, als eine Gelegenheit,seine Geschicklichkeit zu zeigen, und der Verliebte,als ein Mittel, sich die Hochachtung seiner Gebie-then» zu erwerben. Man stellte die Turniere haupt-sächlich dem schönen Geschlechte zu Ehren an, daher