Band 
Siebenter Theil.
Seite
307
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Turnier. ^07

Witichind fagk in seinen Annalen von Hein-rich I. : in exercitüs guogue lucü rankn eminenrissuperabst cunnes, ul rerrorem caereris ostenrarer,und anderswo sagt er: tstenricus meinem Kadsbategueüri proelio yrobakum. Kreßius schreibt demHeinrich l. besonders die Einführung der Turnierein Großreutschland zu g >; Poutanus r) eignet ihmgar die Erfindung der Turniere zu, welches auchviele andere Schriftsteller thun. Das erste Turniersoll Kaiser Heinrich l. im Jahr 9Z0 bey der Ver-mählung seines Sohnes Otto, das zweyte aberl- I- YZ6, nach dem Siege über die Hunnen, zuMagdeburg gehalten haben s). Bey diesem Tur-niere sollen sich, wie Georg Rnrner in seinem Tur-nierbuche meldet, welches zuerst <FZo erschien, 974teutsche Ritter mit Schilden und Helmen eingcfun-dcn haben. Auch theilt Rüzmer eine Turnierord-nung vom Kaiser Heinrich I. mit, welche sein Rathhabe abfassen muffen, weil er sagte, er habe meh-rere Turniere gesehen und davon gelesen, welchevor Jahren in Brittannia, Gallia und England ge-halten wurden. Wenn dieses wahr ist: so finddie Turniere älter und Heinrich I. gab ihnen bloßeine regelmäßigere Form. In der Turnierordnungoder in den Turniergesetzen wurde theils bestimmt,wer vom Turnier ausgeschlossen seyn sollte, theilswie man sich beym Turnier zu verhalten habe. Sieschränkten auch den Lupus der Damen ein, damitdie Frauen der ärmeren Ritter auch mit bey denTurnieren erscheinen konnten. Godesroy de Pre-villy mußte auch diese Turniergesetze Heinrichs I.aus Befehl des französischen Königes Philipp I. ins

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