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schrift und Siegel gehandelt haben, er durfte keinunedles Weib haben, kein Ehebrecher seyn, nichtohne Noth in der Stadt wohnen, noch bürgerlichesGewerbe oder Handel treiben lk).
Man kann vorzüglich zwey Hauptursachen an-geben, warum die Turniere im röten Jahrhundert,besonders in Deutschland, ein Ende nahmen. Eswar ein Turnier-Artikel, daß keiner zugelassen wer-den sollte, der einige Neuerung in der Religion an-fing. Da nun die Reformation LulberS iZ>/ ihrenAnfang nahm, und ein großer Theil des Adels sichauf Luthers Seite schlug: so wurden die Turniereabsichtlich gemieden. Zudem kamen auch Büchsenund Kanonen auf, wodurch die persönliche Tapfer-keit vieles von ihrem sonstigen Ansehen verlor. End-lich waren auch in den Turnieren viele verunglückt,welches allmahlig Abscheu vor diesen Spielen verur-sachte. Schon 128/ auf dem Turnier zu Nürn-berg wurde Pfalzgraf Ludwig, Sohn des Churfür-sten Ludwigs des Strengen, von einem Grafenvon Hohenlohe, ferner iZiö zu Bafel ein Graf vonKayenellenbogen von dem Ritter von Holmeil, auchMarggraf Johann von Brandenburg und HerzogPrimislaus zu Mecklenburg auf Turnieren gelobtet.Auch kamen die Franken und Hessen auf dem 2ZtenTurnier zu Darmstadt 1408 so sehr zusammen, daß1/ Franken und 9 Hessen gelobtet wurden.
Einige meinen, daß schon 1487 das letzte Tur-nier zu Worms gehalten worden sey, welches jedochzu bezweifeln ist, und nicht einmahl von Teutsch-land gelten kann, weil 1644 noch ein Turnier zuLaden gehalten wurde gß).