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macht, oder den Helm ganz abgenommen hatte.Wahrend des Gefechts, wenn Lanzen, Degen »ndStöcke auf die Helme und Panzer der Streitendentrafen, hörte man ein fürchterliches Getöfe, beydeParteyen fochten mit großer Hitze, und machtensich den Sieg oft lange streitig. Endlich schlichendie ^überwundenen ohne Geräusch fort, und begabensich in den nächsten Wald. Eben so wenig war es,besonders bey Turnieren, wo Mann gegen Mannstreiten mußte, erlaubt, daß mehrere sich gegen ei-nen einzigen verbanden.
Geschah es, daß mehrere Ritter auf einen ein-zigen stießen, so lenkte der Damcnritter eine langePike mit einer Damcnkappe, als ein Zeichen derGnade und des Schutzes des schönen Geschlechts,auf thu herab, und sogleich mußte ein jeder ihn ver-lassen, ohne ihn weiter anrühren zu dürfen. Hatteder Ritter aus Vorsatz mehrere Ritter gegen sich ge-reizt : so bekam er Verweise.
Zuweilen folgten auf diesen Kampf der Qua-drillen noch einzelne Gefechte, die man isoüres nann-te, und wvrinne man sich socher Waffen bediente,die keine Wunden machten, z. B. stumpfer Lanzen.Bey diesen Gefechten fand weder Herausforderung,noch Ankündigung, noch ein Preis Statt. ZweyRitter brachen aus Galanterie, zur Ehre der Da-men, eine oder zwey Lanzen mit einander, das ist,sie jagten in vollem Gallop auf einander los, undstießen, indem sie sich erreichten, so fürchterlich aufeinander zu, daß sie sehr fest sitzen mußten, umnicht aus dem Sattel gehoben zu werden mm).
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