Band 
Siebenter Theil.
Seite
388
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H8K Virelay — Virginien.

Viperngift an sich nicht tödtlich sey, und ohne Scha-den eingenommen werden könnte, und daß es nurtödtlich sey, wenn es sich in einer Wunde mit demBlute vermische a). Das letztere wußten schondie Scythen, die ihre Pfeile in Viperngift undMenschenblut eintauchten, wogegen kein Mittel zurRettung war b). Andere schrieben die Entdeckung,daß das Viperngift dem Menschen nicht schade,wenn eS eingenommen wird, dem Moses Cbaras,einem Medicus zu Paris, zu , der in der zweytenHälfte des » 7 ten Jahrhunderts berühmt war c).Den medicinischen Gebrauch der Vipern um Päduazeigte zuerst Lucretia, Herzogin von Ferrari <l).

a) Beschreibung einer Berlinischen Medaillen^amm-lung von I. E- W. Moehlen- 17-5. S. 290—z»4.t») klia. It. Lib. Xt. «. -) Jöcher» allstem-

Gelebrtrn - Lrx. r/zo. I. S. >840. unter 6l>-,r45.Aablonikie »llgem. Les. >767. II. S. 943. 6) I. Ä.Aabrieil Allgem- HtM der Gelebrs »754. z. B-S. «89-

Virelay- eitt kleines, komisches Gedicht,dessen Erfindung Legalier den Einwohnern der Pi-cardie zuschreibt.

Juvenel br Esrlenca» Gesch. der schönen Wiss. Undfreyen Künste, übersetzt von Joh. Erh. Kapp«. >752.H. Tb. 2. Kap. S. 25.

Virginien, ein Stuck von Nord-Amerika ^wurde zuerst unter dem König von Frankreich,Franz I. durch Johann Verrazan entdeckt, und nach