Band 
Achter Theil.
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Walingfort. Wallerius. 4Z

Geschirr braun oder auch ganz weiß, fast wie dasHolländische Geschirr.

Jacobson Technos. Wörterbuch- IV. Th. S. §75.

Walingfort (Richard) s. Räderuhr.

Walker s. Kälte, Quecksilber ^ Wasser.

W alkerkunst. Nausicoa und ihre Gespielin-nen warfen ihre Kleider in Gruben und traten siemit Füßen, um sie zu waschen 3). Die Griechen hal-ten den NiciaS von Mcgara für den Erfinder der Wal-kerkunst b).

s) Homer. Oü^ll. VI. V. Y2. i>) klio. VII. leet ^7.

Walkier s. Elektrisirmaschine.

Walkmühlen sind Stampfwerke, die gewöhn-lich vom Wasser getrieben werde» und entweder senk-rechte Stampfen, wie in Holland, oder auch Hämmerhaben. Zur Zeit des Hiskia scheinen schon bey Jerusa-lem Walkmühlen gewesen zu seyn, die von, Wasser ge-trieben wurden; denn es wird im Buche der Könige s)eines Walkcrfeldes gedacht, welches an der Wasserlei-tung des Salomo lag, wo sich häufig Walker aufhiel-ten , die Tücher und Kleider wuschen. Man hält dafür,daß die Walkmühlen in Europa erst feit dem trojani-schen Kriege bekannt wurden, daß sie aber lange vor-her in Afrika , besonders in Egypten üblich waren b).Im Jahr i z 89 war schon auf dem Stadtgraben zuAugsburg eine Walkmühle c).

2)2 Könige 18, >7- b) Vollständige theoretische undpraktische Geschichte der Erfindungen- Zürich. 2789-III- B- S- kz. c) Kunst- Gerverb- und Handrvcrksge-schichte der Reichsstadt Augsburg von Paul von Ster-ken dem jüngern- 1779. S- 141-Wallerius (I. G.) s, Naturgeschichte,