Band 
Achter Theil.
Seite
77
JPEG-Download
 

Wasserbaukunst. Wasserbleysäure. 77der Wasserkünste, den Mühlenbau, auch lehrt fie,das Wasser schiffbar zu machen und zu verhükhen, daßes keinen Schaden thue. Die Ufecbaukunffist ebenfalls«in Theil derselben. Die einzelnen Lehren derselbensind von dem Holländer Cornel. Meier, von Joh.Bapt. Baratteri, Domenico Gulielmint, Belidor,Karsten, Kästner, Ebcrenz, Brahm und Hunnich abge-handelt worden und der 17^2 verstorbene Ober« Con-ststorial-und Oberbau-Rath I. C. Eilberschlaghatdie Wasserbaukunsi zuerst als eine besondere Wissen-schaft vorgetragen. Dass die Alten Kenntnisse vornWasserbau hatten, davon wird man unter dem WorteWasserleitung Beweise finden; Tarquinius I.oder Priscus ließ große Werke wider die Utberschwem»mung der Tiber aufführen s). Der Kardinal Richelieuließ im Jahr 1628 vor Rochclle mitten im Meere einesDamm aufführen, wie ehemals schon Alexander derGroße vordem Haven von Lyrus that b). In Wienhat man zum Kanalbau tn Ungarn eine kupferne Ma-schine verfertiget, die r6 Centner schwer ist, undjedeMinute 48 Eimer Wasser treibt c).

») ttoklNLNlli I.SX. uoivert. lab vocs l'srguiniui

k^ileu-. Schrockh allqen,. Welcgesch. für Kin-der- IV. 1. S> 227- Reichsanzeiger. 179z- Nr-- 9 - S- rzr.

Wasserblrysäure. Das Verhalten der Wasser-bleysäure gegen die Metalle hat Herr V J B. Richterbeschrieben; als er die Wafferdleysäure mit vegetabili-schen Alkali gesättigt, und diese mittclsalztge Lauge mitgesättigter salzsauren Itnnouflösung vermischt halte,erhielt er eine sehr schöne lockere hellblaue Farb-e, der