Band 
Achter Theil.
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73 Wasserfarben. Masserharnisch.

man den wenig passenden Namen des blauen Cars

mins gegeben hat. Vergl. Säure.

I. B- Richier über die neuern Gegenstand?' der Chyrmir, rtts Smck. Brrsl. und Hirschberg 1792. gr. 8.

Wasserfarben sind solche, die im keim oderGummiwasscr aufgelöset und dann jur Mahlerey ge»braucht werden. Ihr Erfinder und die Zeit ihres Auf»kommens ist noch nicht erforscht; ihr Gebrauch ist in-dessen wohl sehr alt, welches durch mehrere Gemäldedes Alterthums bewiesen werden kann. Man will zwarihre Erfindung dem AristideS von Theben zuschreiben,Plinius aber erwähnt unter den Verdiensten desselbenum die Mahlerkunst nichts hiervon.

Wassergöpel; den erstenWafferaöpel gabWolf-gang Lascher oder Lasser, ein Salzburgischer Kunsimei-ster, umsJahr ,5.5t) an; er ließthn in Tyrol erbauen,wo man noch im Jahr 1545 einen Schacht versaufenließ, weil die Wafferhebung zu kostbar wurde.

Gemeinnützige Kalender - Lesrreycn v. Fresrniuf.1. B. S- 55.

Masserharnisch wurde von einem Deutschen,FranzKestler, erfunden und in einer itU? zu Frankfurtherausgekommenen Schrift: Unterschiedliche bishermehrenkheils 8screts u s. w. bekannt g macht. DieserMasserharnisch ist an einemEnde weit und offen, an deinandern enge und mit einem Boden versehen; er wirdaus gutem Rindsleder gemacht, welches mit einer Mas»se von Wachs, Terpentin und Tisch lerfirniß überzogen,dann mit starken Stäben und Reifen gesteift wird , anwelche Riemen angeschlagen werden womit ein Man»den Harnisch über sich hängen kann, und dadurch bis