Band 
Achter Theil.
Seite
94
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94 Wasserorgel.

worinn der Pfeifen, der ledernen Blasebälge und beSClavters ziemlich deutlich gedacht wird k).

Hjeronimus fand um das Jahr 420 n. C. G. eineWasserorgel in Jerusalem die iL Pfeift» hatte, welcheaber ziemlich groß gewesen seyn müssen, weil ihr Tonmit dem brüllenden Donner verglichen wird i).

Aus den Worten des Clanbians k) erhellet / daßman auch schon ein Pedal beyden Wasserorgeln hatte,wenn es auch nur dazu diente, die Luft in die beydenzylindrischen Gefäße einzupumpen; es heißt daselbst:

LkguimaZnu levi ssstrucieos murmura tackeionlimeras voce» lezekis moserator siisnse into.Lgt errsvli 6>ßito, t? eröa/r ^aeVs/aLo-

/ontsu- in esrmios concitat unclas.

Die LIsves waren bey den Wasserorgeln so breit,daß man sie mit Fäusten schlagen mußte, daher derAusdruck kam: die Orgel schlagen.

Den Gebrauch des erwärmten Wassers bey denWasserorgeln soll Gerbert, nachmaliger Pabst Syl-vester II. i. I. yy/ erfunden haben.

Zu den Verbesserungen der »eueren Zeiten gehört,daß man die Pfeifen von Gold, Silber und auch»on Glas machte. Leander, der zu Venedig einesolche Hydraule mit gläsernen Pfeifen sah, gedenktzugleich eines Neapolitanischen Künstlers, der demHerzog Friedrich von Mantua eine Hydraule ausElfenbein verfertiget hatte I).

Carl Patin hat einige Münzen in Kupfer stechenlassen, auf welchen Hydraulen vorgestellt sind, die manin der Gravischen Ausgabe des Suekons S 50 undtn der Patinischen S. 324 findet; allein sie stimme»