Band 
Achter Theil.
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»co Wassertreter,

zu Wetzlar, schon vor dem Jahr 1-17 Mittel erfun-den, durch deren Hülfe er sicher über Wasser gehenund Sachen unbenetzt mit sich hinüber nehmen konnte.Wagenseil, der Engländer Wilkinscn und der JesuitJung zu Maynj haben diese Kunst verbessert. AmSten Sept. 1785 machte ein Spanischer Wassertreter,in dem Bezirke von La Rapee, seinen ersten öffentit.chen Versuch , er gieng mit großen Schuhen bald demStrome nach , bald den Strom hinauf, stand oft stille,bückte sich und schöpfte Wasser mit der hohlen Handund hielt sich »z Minuten auf dem Wasser aus b).I« Maylanb erfanden die Trüber Gerli eine Maschi.ne, mit der man bis an die Brust im Wasser gehet,aber mit Händen und Armen alle Bewegungen machenkann Der Professor Carnus in Rodez geht mitzwey hohlen Ellypsoiden von Holz, die er an die Füßebindet, und vermittelst zweyer Stöcke, an denen untenwieder solche Hohlkugeln befestiget sind, auf dem Was-ser ; er selbst gesteht aber, daß es nicht ohne Schwie-rigkeiten geschieht cl). Karl Kunz aus Augsburg erfandeine Maschine, mit der er auf dem Wasser gieng , undverschiedene Kunststücke machte. Er; machte zu Wien,Prcsburg und 1786 auch zu Prag auf der MoldauProben damit «-). Am zosten März, 1770 machteein ehmaliger Lakai Friedrichs des Einzigen in Berlindie erste Probe, mit einer von ihm selbst erfundenenWassermaschine, durch deren Hülfe ein Soldat mitseinen Waffen und mit seiner Equipage, wie er insFeld marschirt, über einen Strom oder See gehenkann. Sie besteht in zwey großen weiten ledernenStiefel», die bis über die Hüfte gehen. Oben befindet