Band 
Achter Theil.
Seite
102
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ros Wasseruhr.

Z.ik anzeigte. Die Erfincung der Wasseruhren Istüberaus alk, und reicht über alle uns bekannte schriftli-che Nachrichten hinaus. Die Egypticr sagen. HermesTriSmegistuö oder Merkur sey der Erfinder derselben ,di »er habe b edachtet, daß der Kynokcphalos, ein demHerapiS geheiligtes Tbier, deö Tages zwölfmol in glej»ch ii Zeit-äiimen sein Wasser gelassen habe, welchesihn veranlaßte eine Maschine zumachen, die eben dieseWirkung that und den Tag in rr gleiche Theile theil»ke - auch Pjerius schreibt, die Egyptier hätten inder Stadt Achanta nächst dem Nil ein großes Ge-fäß , das ihre Priester mit Wasser füllten, um da.mit die Stunden abzumessen.

Auch bey den Chinesen find die Wasseruhren voneinem hohen Alter. Sie bedienten sich eines rundenGefäßes, welches unten ein Loch hatte, und auf dasWasser gesetzt wurde, wie nun das Wasser eindrang,sank das Gefäß nach und nach nieder, und zeigte dieTheile der Zeit an.

Vitruv t>) und Athcnäus schreiben dem CtesibiuSvon Alexandrien die Erfindung der Wasseruhren zu,welches aber nicht von der erst.» Erfindung l er Was-seruhren. sondern nur von einer besondern Art dersel-ben zu verstehen seyn kann. Die Zeit, wenn Ckesibiuslebte, ist noch nicht ganz genau bestimmt; einige mey«rien, 24c, andere, 15^, und noch andere 120 JahreVor Christi Geburt, vermuthlich hat man mehreredieses Namens Mit einander verwechselt. Die Mas.seruhr des Ctcsibius hatte auch Räder mit Zähnen,wodurch kleine Bilder oder Figuren bewegt wurden.