ic >4 Wasseruhr.
.Die walzenförmigen Wasseruhren sind hohle blc-eherne cyiindrische Maschinen, wo der Durchmesser derEruntfiäche wenigstens 2 und ein Haibmal größer ist,als die Höhe des Cylinders. Inwendig ist der Cylin-der mit Fächern versehen , die zum Theil mit Wasserangefüllt sind, welches durch ein kleines Loch aus einemZache inS andere tröpfelt, wodurch ein langsames Um-drehen deö ganzen Cylinders verursacht wird. Jegenauer das Wasser in den Fächern abgemessen ist,desto richtiger zeigt die Uhr die Stunden an. Manhält g mciniglich den Carl Dailly, einen Benediktinervon der Brüderschaft St. Maur zu Sens in Tour.gogne für den ersten Erfinder dieser cylindrischen Was.feruhren, und es kann auch nicht geläugnkt werden,daß er im Jahr 1690 eine solche Uhr verfertigte k);aber der erste Erfinder derselben ist er nicht, denn derPater Dominicus Martinelli von Spoleto beschriebschon eine solche Wasseruhr in seinem zu Vene-dig gedruckten Commenrar von den Elementar - Uhren.Die cylinortichen Wasseruhren scheinen also eine italie-nische Erfindung zu seyn, die in die Mitte des vorigenJahrhunderts fällt. Im Jahr »695 erfand Amon»tonö eine Wasseruhr, die zur See zu gebrauchen war g).
Der Franzos Hubi» brachte eine gläserne Wasser,uhr, von Z und einem halben Fuß Höhe zu Stande,die man nach dem Maaße der Zeit stellen konnte, wieman wollte U>, Herr Rlekert, Kiipferschmtdt in Nord-hausen, hat eine neue Art von Wasseruhren erfunden i).
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