Band 
Achter Theil.
Seite
106
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io6 Wasserwagr»

überall hinlelten, welches alles nicht ohne Wassers

wage geschehen konnte c).

Man hat von der Wasserwagr/ die auch den Na-men Horizontalwage, Bleywage, Schrokwage, Setz-wage führt, vielerley Arten. Die gemeinste ist dt«Schrotwage oder Setzwage, an der ein Bleyloth soangebracht ist, daß es auf einen gewissen bezeichnetenPunkt einspielt, wenn es gegen die Grundfläche desInstruments lokhrecht gerichtet ist. In dieser Lage istalsdann die Grundfläche horizontal und jede in ihrgezogene Linie eine Horizontallinie. Ditruv 6) nenntschon drey verschiedene Arten von Wafferwagen , nem'lich die sioplrss, die libram sciuarism und die dritte,edorobLtem, nur die letztere beschreibt er, welche Ma»riokte auch verbessert hat e). Bis auf Picards Zeitbediente man sich häufig des Astrolabiums zum Ni-velliren k), nachher erfand man aber bequemere Was.serwagen, an denen Picard, Römer und HuygenSzuerst die Dioptern oder Absehen anbrachten §).

Picard verband mit der Setzwage zuerst die Diop-tern und zwar so , daß das Bieyloth, wenn es auf dasgehörige Zeichen einspielt, senkrecht auf der Visirlinieder Dioptern steht, dann kann man durch die Diop-tern weit hinaus sehen und versichert seyn, daß diePunkt, auf die man trifft, in der verlängerten Horizon-tallinie durchs Auge liegen. Weil aber hier scharfeBestimmungen nöthig sind, so pflegt man statt derDioptern lieber ein Fernrohr mit dem Fadenkreuzeanzubringen. Eine Verbesserung dieser PicardischenWafferwage, die den Namen uiveau ä luoettes führt,beschrieb Le Febure 1752 si).